Lomo Konstrutkor – Die DIY Spiegelreflex

Seitdem ich in der Hochschule an das Thema Analogfotografie herangeführt wurde, spielte ich eine ganze Weile mit dem Gedanken mir eine Nikon F2 zuzulegen. Aber ich … naja oder eigentlich meine Frau … fand den Preis ein wenig übertrieben um etwas „auszuprobieren“. Irgendwie muss ich dieses Thema aber doch öfter erwähnt haben, denn meine Frau schenkte mir dann einfach eine analoge Kamera.

 

Lomo Konstruktor von vornEs handelte sich dabei um eine Lomo Konstruktor. Das Highlight an dieser Kamera ist, dass sie in Einzelteilen geliefert wird, was letztendlich den Modellnamen erklärte. Also hieß es vor dem Fotos machen, Kamera zusammenbauen. Irgendwie war es wie Lego für Erwachsene. Die Bedienungsanleitung war ziemlich übersichtlich, so dass ich nur selten ins Grübeln kam. Aber gegen Ende, wenn man mit der Mechanik nicht so vertraut ist, zweifelte ich öfter an mir, ob ich alles richtig gemacht habe. Fragen wie „Wieso sehe ich nichts?“ oder „Wieso zieht er denn den Film nicht um ein Bild weiter?“ wurden dann aber auch beantwortet. Die Lösungen waren ziemlich simpel, genauso simpel wie die Kamera. So muss der Film mit der Hand auf das nächste leere Bild und der Spiegel muss manuell in Position gebracht werden, um durch den Sucher etwas zu erkennen und auslösen zu können.

 

Lomo Konstruktor von obenSo sind dann, nachdem ich mich mit der Mechanik angefreundet hatte, ein paar Aufnahmen mit einem Fuji ISO 200er Farbfilm entstanden. Da die „Optik“, wenn man diese so nennen kann, mit einer Blende von 10 arbeitet, kommt ziemlich wenig Licht auf den Film. Dies war ein Grund, warum ich mich beim 2. Film für einen S/W Film von Kodak mit ISO400 entschloss. Der Hauptgrund war eigentlich, dass ich den Film selber entwickeln wollte. Ich überlas aber, dass auch dieser Film nur via C-41 entwickelt werden kann, also der Prozess zum Entwickeln von Farbfotos, für welchen ich kein Equipment habe. Somit musste ich beide Filme erstmal zu Rossmann bringen um die Resultate später auswerten zu können.

Lomo Konstruktor von der SeiteAls Resümee muss ich sagen, dass man die Bilder natürlich nicht mit der DSLR vergleichen sollte, da keins technisch perfekt bzw. „scharf“ war. ABER jedes Bild hatte seinen eigenen Stil und gerade das nicht technisch Perfekte macht meiner Meinung nach das Arbeiten mit der Lomo aus – interessant oder besonders.

 

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